Kein „Zensurenfetischismus“
Im März 2010 konnte der RCDS Mannheim den Landesausschuss des RCDS Baden-Württemberg ausrichten. Neben den RCDS Vertretern aus ganz Baden-Württemberg kam auch unser Rektor Prof. Arndt und Wissenschaftsminister Prof. Frankenberg zur Diskussion mit dem RCDS.
Gemeinsam wurde der Bolognaprozess und dessen Reform beleuchtet und diskutiert. Prof. Arndt stellte dabei die besondere Vorreiterrolle der Universität Mannheim in den Vordergrund. Bemerkenswerterweise lehnte er deutlich den „Zensurenfetischismus“ und das strikte Konkurrenzdenken in den Bachelorjahrgängen ab.
Minister Frankenberg kritisierte die Universitäten, die ihre Möglichkeiten nicht genutzt hätten. Die Hochschulautonomie ermögliche es den Hochschulen vieles selber zu entscheiden. Nicht das Ministerium mache die Studiengänge, sondern die Hochschule. Dadurch geht vieles viel schneller und unbürokratischer, es bleibt aber auch mehr Verantwortung bei den Unis. „Die Senate und die Professoren müssen dieser Verantwortung auch endlich gerecht werden und anfangen zu handeln und nicht nur zu vertagen“, so Andreas Heddergott.
Darüber hinaus beschloss der RCDS Baden-Württemberg in Mannheim einstimmig sein Forderungspapier zur Reform des Bolognaprozesses. Die kritischen Punkte sind unserer Meinung:
- · Die Struktur der neuen Studiengänge
- · Die internationale und nationale Mobilität
- · Die studentische Mitbestimmung
- · Die Akkreditierung der Studiengänge
- Sowie die Finanzierung des Bildungssystems mit dem 10%-Ziel

