Andreas auf dem Bologna-Kongress

Bologna-Kongress - Bologna neu denken

Auf dem 8. März 2010 in Stuttgart stattgefundenen Bologna-Kongress des Wissenschaftsministeriums vertrat auch der RCDS Baden-Württemberg die Meinung der Studenten. Andreas Heddergott, stellvertretender Landesvorsitzender aus Mannheim war dabei.

Der Kongress startete mit Inputreferaten drei hochkarätiger Referenten: Dr. h.c. Schmoll von der FAZ, Prof. Weiler, Professor in Stanford, und Prof. Weder von der Universität Zürich. Rhetorisch brillierte Frau Schmoll, die sich in einer pointierten und zugespitzten Rede für die Stärkung der Universität als Ort des Gewinns von Erkenntnis aussprach.

Prof. Weder versuchte die Teilnehmer von einer neuen Hochschulstruktur zu überzeugen. „Die Entscheidungen sollten zwischen Rektorat und einem im besten Fall nur mit Externen besetzten Gremium erfolgen.“ – nach Meinung des RCDS Mannheim ein nicht zu akzeptierender Weg.

In einem Diskussionsforum zur Hochschulstruktur meldete sich auch unser AStA Sprecher zu Wort und rückte die Uni Mannheim in ein anderes Licht. Er sagte es sei bei Bologna nichts gutgelaufen und alle Chancen wurden vergeigt. – Nach 14 Jahren rot-grüner Mehrheit im AStA ein bemerkenswerter Befund. Diese Kritik unseres AStA-Sprechers an der Umsetzung des Bolognaprozess beschränkte sich allerdings nicht nur auf die Universität Mannheim, sondern auf die Umsetzung in ganz Baden-Württemberg. Andreas Heddergott dazu: „Es wird zu vieles schlecht geredet. Natürlich gibt es Verbesserungsbedarf, aber dies kann in erster Linie gemeinsam mit den Fachschaften, Fakultäten, dem AStA und dem Senats auf Universitätsebene geschehen. Die Lösung liegt im Dialog und konstruktiven Engagement. Wir freuen uns, wenn sich andere Hochschulgruppen mit dem RCDS an den Reformarbeiten beteiligen."

Insgesamt ist der Kongress positiv zu bewerten. Die Chance den Austausch zwischen Universitätsvertretern, der Landesregierung und den Studentenvertretern zu fördern wurde klar genutzt. Trotz einiger linker Störversuche zum Ende der Veranstaltung bleibt ein konstruktiver Eindruck. „Die besprochenen Probleme müssen jetzt mit Entschiedenheit angegangen werden.“, sagt Romen Link, Landesvorsitzender des RCDS Baden-Württemberg.

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Ring Christlich Demokratischer Studenten (RCDS) Bundesverband
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